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Sakrale Glaskunst in der Blumenschau

Sakrale Glaskunst in der Blumenschau
Sakrale Glaskunst in der Blumenschau
© Glasstudio Derix

Das „Richter-Fenster“ im Kölner Dom ist weithin bekannt: Kardinal Joachim Meisners Kritik an der künstlerischen Gestaltung löste vor über elf Jahren eine bundesweite Debatte über das Kunstwerk aus. Ein Ausschnitt des Werkes von Gerhard Richter ist jetzt in Form einer Glasstele in ungewohnter Umgebung zu sehen: „Was für ein Licht“ lautet der Titel der besonderen Ausstellung auf der Landesgartenschau. In Kooperation mit dem international tätigen Glasstudio Derix (Taunusstein) zeigt das Bistum Limburg in der Blumenschau lichtdurchflutete Ausschnitte von Objekten, die von Künstlern wie Richter, Markus Lüpertz, Hans Weyringer und Kim en Joong für Kirchen gestaltet worden sind.

Seit Jahrhunderten sind Kirchenfenster allgegenwärtige Kunstwerke im öffentlichen Raum. Von außen oft eher unscheinbar wirkend, entfalten sie – vom ständig wechselnden Licht durchdrungen - ihr Farbspiel im Inneren. Sie geben dem sakralen Raum seine besondere mystische Atmosphäre. Die jetzt auf der Landesgartenschau gezeigten Glasstelen vermitteln ausschnitthaft einen Eindruck von der Gestaltung der Kirchenfenster. Sie sind in den Werkstätten der Firma Derix entstanden, die alle Techniken der Glasverarbeitung auf dem heutigen Stand dafür zur Verfügung stellt. Das Glasstudio, 1866 gegründet, ist seit 1910 die weltweit einzige „päpstliche Hofglasmalerei“.

Die Ausstellung „Was für ein Licht!“ ist vom 28. April bis 7. Oktober in der Blumenschau in Nachbarschaft der LichtKirche zu sehen.

Informationen zum Glasstudio Derix unter www.derix.com

  • Flyer zur Ausstellung "Was für ein Licht!"